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 Altstadt-Hotel Passau

 
2011 
 
Erneuerung der Aussenfassade. Der grüne Anstrich des Haupthauses ist einem freundlich und einladend wirkendem Gelb gewichen.

Ebenso wurde die Terrassenbestuhlung erneuert. Bei der Auswahl wurde viel Wert auf Qualität und Sitzkomfort gelegt, damit die Gäste unseren einzigartigen Ausblick und unsere gute Küche in vollen Zügen genießen können.



2004 - 2008

Wurden die Zimmer komplett renoviert. Wände wurden versetzt. Aus ursprünglich elf Räumen entstanden neun. Alle mit frischem hellem Mobiliar bestückt, ebenso die Bäder. Der besondere Reiz des Hauses liegt für viele Gäste in der Verschiedenheit der Zimmer, keines gleicht dem anderen. Bei einigen wurde alte Bausubstanz integriert.


1990 

Neuaufbau unter Vorlagen des Denkmalschutzes. Zunächst mussten zwei alte Häuser abgerissen werden. Bei der Planung wurde eine genügend breite Zufahrt zur Ortspitze gefordert. Während der Abbrucharbeiten stellte ein Fachmann vom Landesamt für Frühgeschichte fest, dass sich unter der Baustelle römische bzw. frühmittelalterliche Stadtmauern befanden. Nun galt es Zeugen der Vergangenheit frei zu legen, zu vermessen, zu photographieren, zu retten. Das ganze zog sich in die Länge und kostete den Bauherrn viel Zeit und Nerven.



1977 - 1978
 
Erweiterung durch den Ankauf der Häuser Nr. 24, 25 und 26. Im Haus Nr. 25 schafften von 1845 an die bekannten Glasmaler Alexander Sutor, Franz Xaver Kurländer und Ferdinand Widowitsch. Über deren Arbeiten, insbesondere Glasfenster in Kirchen, wird in dem Buch „100 Jahre Glasmalerei in Passau“, erschienen im Bauer Verlag berichtet.
  
Im Zuge dieses Umbaus gewannen wir neue Doppelzimmer, Suiten und die herrliche große Terrasse, sowie 3 abgeschlossene Räume für Tagungen und Festivitäten dazu. Diese wurden nach den 3 Flüssen benannt: Donau-, Inn- und Ilzstube.
 

 
13. Oktober 1977
 
Der Grundstein wird gelegt und im Dezember bereits das Richtfest gefeiert. Selbst ein mittleres Hochwasser konnte die Arbeiten nicht stoppen.
 

 
1680 
 
Der Feuerteufel wütet erneut. Diesmal vom Kloster Niedernburg aus.  Nach den Stadtbränden werden die Häuser der Bräugasse weit zurückgesetzt gebaut. Weil diese zuvor näher am Fluss waren, darf später wieder bis zur ursprünglichen Flussnähe gebaut werden.
 
Haus Nr. 27 - 29 waren früher 3 Wohnhäuser, in denen u. a. der verstorbene bayerische Schauspieler Helmut Fischer und der Glaskunsthandwerker Straubinger wohnten. Von letzterem stammen die Bleiglasbilder unserer Türen und Fenster. Dessen Tante war die Malerin Rückerl, von ihr stammen die Bilder vor dem Frühstücksraum.
 

 
27. April 1662 
 
 
Während des Tages bricht am Rindermarkt ein Feuer aus, welches sich sehr schnell über die ganze Altstadt und durch Funkenflug über die hölzerne Innbrücke auch auf die Innenstadt ausbreitet.
 
Es herrscht vor diesem Datum bereits eine vierwöchige Trockenperiode. Im mittelalterlichen Baustil wird viel Holz verwendet, auch beim Fachwerk mit Balustraden und Erkern. Die Hausdächer sind meist mit Holzschindeln bedeckt, und durch den aufkommenden Wind wird die Verbreitung des Feuers unterstützt.
  
An diesem besagten Tag zerstört das Feuer zwei Drittel der gotischen Stadt Passau. Auch im Dom wütet das Feuer. Zuerst steht noch der Sandsteinbau, fällt aber 4 Wochen später in sich zusammen. Nur die östlichen Bausegmente, die auch heute noch als gotische Bauteile zu sehen sind, überleben und werden beim Wiederaufbau mit integriert. 
 
Hierfür bedient man sich italienischer Künstler, da bereits Barock in Mode kommt. Auch erste Brandschutzmaßnahmen werden ausgeführt. Hochgezogene Front- und Zwischenmauern. Dahinter verschwinden Dächer und Giebel.
 
 
Wir wünschen Ihnen viel Freude bei der Besichtigung !
 
 
 

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